Dienstag, 29. Juni 2010

29. Juni Nachtessen



29. Juni

33. Tag
Nach einer sehr kühlen Nacht,3-4 Grad, weckte uns am Morgen die wärmende Sonne. Das bedeutete, dass das Wetter wie erwartert wirklich schöner geworden war. Der Nebel war verschwunden. Wir konnten dank der Sonne direkt am Tisch im Freien zu Morgen essen. Danach machten wir einen Ausflug. Unterwegs trafen wir ein französisches Ehepaar mit einem sehr speziellem Gefährt. Wir fuhren auf dem Rückweg noch beim Fischerdörfchen Kabelvag vorbei und kauften etwas leckeres für das Abendessen ein. Es gibt Crevetten à la Hugo mit Reis.

29. Juni Bilder vom Ausflug




29-Juni


Ein guter Morgengruss heute speziell meinem Schatz Irène vom sonningen Norden

Montag, 28. Juni 2010

28. Juni

32. Tag
Am Morgen verlegten wir uns vom Wanderheim/Sommerhotel auf den Campingplatz in Kavelvag bei Svolvaer. Leider setzte während des Zeltaufbaus der Regen wieder ein (Premiere für Hugo) aber letztendlich stand alles windfest und Raimund hat nach einem Kaffee mit der Wäsche angefangen. Hugo kochte unterdessen Käseschnitten. Im Servicehaus (Küche, Dusche und WC) trafen wir sehr nette junge Schweizer aus Thun und Winterthur, Christine und Marco, Alessia und Lukas, mit denen wir angeregt über Gott und die Welt diskutierten. Am Abend kochten wir gemeinsam Hörnli mit Gehacktem und genossen beim Essen das spiegelglatte Meer.

28. Juni


Schweizer Tag am Campingplatz

28. Juni


Sonntag, 27. Juni 2010

27. Juni

31.Tag
Tagwache: 03:15h, Abfahrt 04:15h wir haben grosses vor aber siehe da, schon der Zeltabbau war wegen den starken Windboen und Regenfällen eine mühsame Angelegenheit. Nach 49 km anstrengender Fahrt, es hatte nur 8 Grad Wärme oder Kälte wie man es nimmt und teilweise deftigen Regen, entschieden wir uns das Schiff zu den Lofoten bereits in Risoeyhamn zu den Lofoten zu besteigen. Wir bereuten es nicht. Leider mussten wir feststellen, dass immer mehr Campingplätze nur noch Hütten (Hyttan) vermieten und keine Infrastruktur für Zelte mehr besitzen, man verdient halt so mehr!
Wir fanden in der Nähe von Svolvaer Unterkunft in einem Wanderheim. Im Norden werden vielfach die Kinderschulheime in den Ferien als Wanderheime benützt.
Wir wünsche Euch allen einen guten Wochenstart!

27. Juni


Samstag, 26. Juni 2010

Ausflug Vogelinsel

26. Ausflug auf die Vogelinsel Raimund


25. 26. Juni

29.30 Tag
Wir geniessen die Sonne und das Meer in Andenes. Am Freitag fuhren wir mit den Velo nach Bleik um Ausschau nach den Vogelinseln zu halten. Raimund hat dann noch schnell das neue Rücklicht von Hugo’s Velo montiert und dann das Abendessen à la Hugo, Lachs an einer Rahmsauce und Wildreis, genossen.
Hugo hat sich nun entschlossen seine defekte Schlafmatte endlich zu ersetzen und schlief trotz grosser Aufregung, es kamen 45 junge junge israelische Frauen gegen Mitternacht, wunderbar. Am Camp kommen und gehen laufend viele Nationen, überwiegend jedoch wie überall dominiert der grosse Kanton. Eine elsässische Familie mit 2 kleinen Kindern, unterwegs mit dem Velo, trafen wir auch. Heute Nacht regnete es stark der Morgen ist verhangen aber es hellt nun nach dem Z’morge langsam auf. Wir hoffen auf einen weiteren trockenen Tag. Leider hat sich dies Hoffnung zerschlagen, es wurde ein stürmischer zum Teil regnerischer Tag. Raimund ging trotzdem ins 5km entfernte Bleik zur Vogelschau und ich trainierte eine Stunde um mich fitt zu halten.

25. 26. Juni




Donnerstag, 24. Juni 2010

23. 24. Juni

27. und 28 Tag
Wir haben uns entschlossen mit dem Schiff von Honningsvag nach Hardstad und um dann mit dem Velo in die Vesteralen nach Andenes zu fahren.
Hugo wurde auf dieser Schifffahrt leider Seekrank und holte das Letzte aus sich raus!
Mit einem leicht angeschlagen Hugo starteten wir am Morgen 08:30h in Harstad unsere Velofahrt nach Andenes. Gegen Abend fanden wir dann eine Übernachtungsmöglichkeit in einem Häuschen und assen sehr guten Fisch mit Moselwein und das alles mit Direktsicht aufs Meer. Am nächsten Morgen konnten wir dank einmal einem flachem Gelände und ohne Wind den Rest der Strecke schnell überwinden. Das Wetter wurde immer schöner und unsere Stimmung natürlich auch. In Andenes etablierten wir uns am direkt am Meer gelegenen Camp. Raimund organsierte noch einen Ausflug (mit Vortrag und anschaulichen Erklärungen) aufs Meer (Wale-Watching). Das war die Krönung des Tages. Der Himmel ist jetzt um 23:10h immer noch stahlblau, deshalb warten wir noch bis zur Mitternachtssonne und gehen dann ins Zelt schlafen.

23. 24. Juni





Dienstag, 22. Juni 2010

25. und 26 Tag 21.22 Juni
Velo Abfahrtsort: Honningsvag Ankunftsort: Nordkapp
Tages Km 70 total 2‘045
Höhenmeter 1‘800 total Höhenmeter 15‘000
Wetter: Beim Start Regen später bedeckt und sehr starker Wind
Nach einer schönen ruhigen und angenehmen Schifffahrt von Kirkenes nach Honnigsvag etablierten wir uns am Campingplatz Honningsvag, fuhren ins Dörfchen einkaufen und starteten dann am Nachmittag zur Fahrt aufs Nordkapp, einem wichtigen Halbzeitpunkt unserer Skandinavien-Reise.
Schon die ersten Kilometer zeigten, was uns erwartete, Heftiger Wind und sehr lange Steigungen. Die Hinfahrt verlangte sehr viel Kraft und Willen. Irgendwie schafften wir es das Ziel zu erreichen (auch Dank dem, dass wir unser Gepäck im Camping liessen) Hurra, nach 2‘000 km Velofahrt, einer tollen Bahnfahrt über 700km und einer wunderbaren Schifffahrt hatten wir ein wichtiges Ziel unserer zwei monatigen Reise erreicht, wir sind stolz, müde und zufrieden mit uns.

Ein harter Velo Arbeitstag aber schöööön










Sonntag, 20. Juni 2010

18. und 19. Juni

23. und 24. Tag
Ruhe/Service Tag in Kirkenes
Raimund hatte Waschtag mit Hindernis, die Waschmaschine schleuderte nicht und so musste er den Tumbler bis 5 Stunden bis 22 laufen lassen. Ergebnis: Die Wäsche war immer noch nass, wir mussten sie über Nach im Häuschen aufhängen. Zum Trost hat Hugo fein gekocht (Hacksteak an einer Pfefferkörner Sauce und Teigwaren) Besuche in der Stadt verdeutlichten uns wieder mal dass die Preise zwar hoch sind aber die Qualität dafür bisher immer stimmte
Hugo hat bei der Kontrolle des Velos festgestellt, dass bei der Bremse etwas nicht stimmt. Der Spezialist Raimund stellte fest, dass Hugo schon länger mit schleifender Bremse fuhr. Man glaubt es kaum, darum war es in den Hügeln so schwer. Raimund konnte das Problem fachmännisch beheben.
Am 19. Juni wollten wir eigentlich mit dem Schiffe nach Honningsvag fahren aber ein elektrischer Defekt verhinderte die Abfahrt. Wir mussten unsere Velos wieder mühevoll enladen und vom Schiff bringen. Dafür lernten wir ein interessantes Weltenbummler Arztehepaar (Isabell und Uwe) kennejavascript:void(0)n. Am Abend, 21h assen wir im Hotel auf Kosten der Schiffslinie am Tisch einer norwegischen mittelständischen Grossfamilie bei sehr angeregter Diskussion (Hugo flirtete sogar mit Nora)
Nach dem Essen, es ist ja immer noch Taghell gingen wir mit Isabell und Uwe in einen Pub ein Bierchen trinken und fachsimpelten über aktuelle und vergangene Strampeltouren. Jetzt hoffen wir, dass unser Schiff am Sonntag fahrplanmässig fährt.

Freitag, 18. Juni 2010

17. Juni

22. Tag
Abfahrtsort: Tana-bru Ankunftsort: Kirkenes
Tages Km 158 total 1‘973
Höhenmeter 1‘500 total Höhenmeter 13‘200
Wetter: Beim Start dunkle Wolken später immer heller und freundlicher sogar teilweise sonnig

Unser Zielort Kirkenes (Hurtigrute Endstation) grenzt im Osten an Russland und im Süden an Finnland und liegt auf dem gleichem Längengrad wie Cairo. Teilweise sieht man schon russische Strassenschilder und die finnische Sprache ist auch geläufig.
Die ersten Kilometer nach dem Start in Tana bru begannen mit einem längeren happigen Aufstieg. (gefühlsmässig ein halber Gotthard) Dank dem Rückenwind kamen wir dann rasch vorwärts. Das Erreichen des Varangerfjord (Teil der Barentsee) löste bei Hugo einen Anfall von Glücksgefühlen aus. Einen kritischen Moment erlebten wir, als eine Horde Rentiere von uns aufgeschreckt die Strasse entlang vor uns herlief und dann rechts in den Wald einschwenkte. Ein Rentier kam dann zurück auf die Strasse direkt vor ein entgegenkommendes Auto welches stark abbremste und auf unsere Strassenseite schleuderte. Glücklicherweise blieben Tier und Menschen unverletzt. 7km vor Kirkenes präsentierte sich der nicht bediente Camping Platz von Kirkenes. Nach einer halben Stunde Wartezeit kam der Campingverwalter und wir konnten eine kleine Hütte mieten.
Ein kleiner Besuch des Dörfchens rundete einen tollen Tag noch ab.
Anmerkung: Norwegen ist noch teurer als die Schweiz, ein Becher Bier gestern Abend kostete umgerechnet 12 Franken. Die Pizza, auf welche wir verzichteten hätte 40 Franken gekostet.

17. Juni

17. Juni





Mittwoch, 16. Juni 2010

16. Juni

21. Tag
Abfahrtsort: Levajok Ankunftsort: Tana-bru
Tages Km: 101 total 1‘815
Höhenmeter 500 total Höhenmeter 11‘700
Wetter: Kühl, bedeckt zeitweise Sonne und Regen und fast kein Wind

Unsere heutige Fahrt faszinierte uns wegen den vielseitigen Flusslandschaften.
Auf dem Fluss und am Ufer konnten wir einige Fischer sehen. Das Flussbett des Karasjokka präsentierte sich mal als reissender Fluss dann wieder als ruhiger breiter Strom. Autos hatte es fast keine. Im ersten Teil der Fahrt sahen wir keine Häuser und waren dann freudig überrascht dass wir nach 50km Fahrt plötzlich auf eine kleine Einkaufstation mit einem Kaffeautomat stiessen.
Leichter Regen zwang für 1 Stunde wieder in den Regendress. Wir waren froh dass wir uns des Regenschutzes dann wieder entledigen konnten. Gegen 15h trafen wir am Etappenziel ein. Auspacken, einkaufen, kochen und gemütlich einen Kaffee trinken. Dan es nie dunkel wird, muss man halt auf die Uhr sehen um sehen dass Bettzeit ist. Gute Nacht alle zusammen.

16. Juni