Montag, 12. Juli 2010

Schlusswort

Nach fast 7 Wochen ist unsere fantastische Skandinavienreise mit rund 6‘000 km und Start in Flensburg in Hamburg zu Ende gegangen. Wir führten die Reise nach dem Motto, einfach und luxuriös, mit dem Velo, der Bahn und dem Schiff/Hurtigruten/Fähren/ durch. Dank der Umsicht von Raimund konnten wir unser Abenteuer gut und gesund überstehen. Wir lernten viele Menschen mit und ohne Velo kennen. Eine Traumlandschaft von bizarr, Nordkapp, bis märchenhaft, Vaesteralen und Lofoten, begleitete uns täglich. Das Wetter war auch fast immer auf unserer Seite. Für mich war es eine neue Erfahrung sich zu überwinden und Willensstärke zu zelebrieren.

Merci Herrn Christoph Jenzer, Inhaber der Firma Jenzer Fleisch + Feinkost AG, für die Bekleidung.
Einen grossen Dank an unsere Frauen, welche unser Abenteuer immer voll unterstützen.
Danke für Euer Interesse und wer weiss, vielleicht im nächsten Jahr…….

11-12 Juli

46. Tag 11. Juli
Gut ausgeschlafen stehen wir um 07:00h auf und geniessen den Z’morgen mit Aussicht auf das dänische Festland. In Kopenhagen fuhren wir zum Bahnhof um die Weiterreise zu organisieren. Zur Überraschung teilte uns die Bahnbeamtin mit, dass wegen den Ferien alle Züge nach Deutschland mit Veloverlad ausgebucht seien. Raimund handelte kurz entschlossen, und löste ein Billet nach Hamburg Richtung Frederikshavn mit 3 Regionalzügen was bedeutete, wir mussten nun 2 x ohne Gewähr auf Platz für die Velos umsteigen. Und siehe da, es klappte wir kamen pünktlich in Hamburg um 20:14 an. Wir wechselten dann wie die Verrückten auf das Bahngleis wo der City Night Liner nach Basel einfahren sollte. Es herrschte ein totales Chaos, Velos über Velos, alle wollten in den Zug. Hugo sprang in den Zug zur Schlafwagenverantwortlichen und überzeugte sie, dass wir ohne Reservierung und Billet trotzdem mitfahren durften, und zwar in einem Behindertenschlafwagenabteil samt Velo und Mensch. Nach Installation im Abteil und Versorgung des Gepäckes, immerhin total 10 Taschen mit einem Gewicht von 110 kg, konnten wir gemütlich zu Abend essen und die Fahrt bei einer Flasche Rotwein geniessen. Um 07:00h trafen wir dann gut gelaunt in Basel ein, tranken einen Kaffee und fuhren nach Hause, nach dem Motto, Ende gut alles gut!!

11. 12. Juli





Sonntag, 11. Juli 2010

9.10 Juli

44.45. Tag
Es hat gegen Morgen fest zu regnen begonnen und nicht mehr aufgehört bis Mittag. Da die Wetteraussichten für die nächsten 3 Tage nicht gut waren und Hugo unter ein Stirnhöhlenvereiterung litt haben wir uns schweren Herzens entschlossen, nicht mit dem Velo sondern mit dem Schiff nach Trondheim und dort wie geplant mit dem Zug nach Oslo zu fahren. Wider erwarten wurde das Wetter auf dem Meer gegen Abend sehr viel besser und wir konnten nochmals die Mitternachtssonne auf Deck geniessen. In Trondheim angekommen stellten wir fest, dass wir bereits um 08:25h einen Zug nach Oslo hatten. Wir stiegen ein und durchfuhren eine liebliche Fluss-und Seenlandschaft. Raimund hatte während der Zugsfahrt eine glorreiche Idee. Wir wollen nicht wie geplant von Oslo nach Kiel sondern von Oslo nach Kopenhagen die Fähre nehmen. Vorteil: Wir haben so einen direkten Zug von Kopenhagen nach Basel und müssen nicht umsteigen. Auf Nachfrage beim Zugsschaffner erhielten wir die Auskunft dass dies möglich ist. Hugos Sohn Florian teilte uns noch per SMS den Namen der Schifffahrtslinie DFDS Seasways mit. Und so checkten wir um 16.30h auf der Fähre ein

44.45. Tag Fähre und Zug






Donnerstag, 8. Juli 2010

8. juli

43. Tag
Servicetag, Velo überprüfen, aufräumen, kleine Wäsche machen und die Weiterfahrt Richtung Trondheim planen.
Wir geniessen einen aussergewöhnlichen Campingplatz mit vielen kleinen sympathischen Details. Raimund musste seine Bremsklötze ersetzen und Hugo liess beim Velomechaniker seinen Achter am Hinterrad korrigieren sowie die Bremsen prüfen. Kosten fast schweizerisch 200 NOK = ca 40 CHF. Der Mechaniker hat auch noch ohne Auftrag die Schaltung eingestellt. Nach dem Einkaufen gab es ein kleines Mittagsschläfchen und am Nachmittag eine Ausfahrt in das Dorf und ins Landesinnere. Bei herrlichem Sonnenschein und 20 Grad Wärme geniessen wir das Abendessen mit einer Flasche Wein.

8. Juli Servicetag Bilder




Mittwoch, 7. Juli 2010

5.6. Juli

41.42. Tag
Nach einer kurzen gemütlichen Fahrt mit genügend Gegenwind fuhren wir nach Ørnes. Ørnes ist ein Ort in Norwegen mit etwa 1600 Einwohnern. Ørnes gehört zur Kommune Meløy und liegt in der Provinz Nordland/Salten südlich Bodø. In einem kleinem Einkaufscenter kurz vor Ørnes bekamen wir den besten je in Norwegen getrunkenen Kaffe. Dazu gesellte sich eine ganze Biskuitroularde. Unterwegs begegneten wir wieder einmal Elmar und Gisela, das deutsche Ehepaar welches uns seit Andenes mit dem Wohnmobil nachzufahren scheint. Im Zentrum haben uns dann Elmar und Gisela zu einem Kaffee und Sandwich eingeladen. Wir entschlossen uns deshalb wieder mit den Hurtigruten nach Brønnøysund zu reisen. Es wurde eine Traumreise mit gutem Frühstück und bestem Mittagsbuffet an Board. Die Sonne genossen wir dann ab Mittag im Liegestuhl, Schläfchen inbegriffen. Bei der Fahrt zum Campingplatz trafen wir wieder unseren Velokollegen aus Norwegen der uns in den Bergen einen Tipp zur Umfahrung des Tunnels gab. Bei einem gemütlichen Bier auf einem sehr sympathischen feinen kleinen Campingplatz ging der Tag zu Ende.

6.7. Juli




6.7. Juli





Montag, 5. Juli 2010

2.3.4.5. Juli

37. 38.39. 40 Tag
Nun geht es in den Süden der Lofoten um dann mit der Fähre aufs Festland, nach Bodo zu fahren. Hugo hat endlich die Lehre von Raimund begriffen, dass es nicht wichtig ist wie viele Kilometer man täglich macht sondern wie man sie macht
In der Mitte der Inseln fanden wir einen wunderbaren Campingplatz und genossen die Stimmung am Fjord und den Bergen Am nächsten Tag machten wir einen Ausflug rund um die Mittelinsel mit einem Besuch des Vikinger Museum. Dann ging es weiter in den Süden bis Moskenes wo wir im Zelt auf einem windigen Hügel mit Meeressicht übernachteten. Am Abend gingen wir kurz nach A zum Ende der Strasse, es ist schon ein eigenartiges Gefühl wenn eine Strasse plötzlich aufhört. Die Lofoten sind wegen der vielen Wohnwagen nicht mehr gemütlich für Velofahrer! Am nächsten Tag ging es mit der Fähre wieder aufs Festland nach Bodoe wo wir sofort nach Ankunft ein Stück in den Süden radelten. Hugo war von der Seekrankheitspille ein bisschen wirr im Kopf. Am Abend assen wir feinen frischen Fisch in einer kleinen Meeresschenke direkt am Fjord. Windig begann der erste Tag entlang der westlichen Küstenstrasse von Insel zu Insel. Diese Route war sehr anstrengend und forderte uns in jeder Hinsicht. Auf anraten eines Norwegischen Radlers nahmen wir am Schluss der Etappe eine alte Strasse die plötzlich in der Wildnis mit einem Feldweg endete. Abenteuer pur!!! Siehe Fotos!! Direkt am Meer bezogen wir eine Hütte wieder mit Meersicht. Weiter geht es nun der Küstenstrasse Richtung Süden.

2.3.4.5 Juli





2.3.4.5 Juli





Donnerstag, 1. Juli 2010

30. Juni 1. Juli

35.36. Tag
Gut gelaunt mit einem kräftigem Z‘morgen starteten in den 35. Tag. Wir machten einen Tagesausflug Richtung Norden. Nach Svolvaer wurde die Landschaft immer lieblicher und reizvoller. Auf dem Rückweg kauften wir in Svolvaer eine gute Flasche italienischen Rotwein, den wir dann bei Bohnen und Würstchen tranken. Marco und Christine aus Thun kamen von einer Wanderung zurück und wir verweilten noch bis spät in den Abend am Tisch neben den Zelten.
Den 36. Tag, 1. Juli packten wir zusammen und fuhren nun dem Meer entlang in den den Süden der Lofoten. Der von uns heiss geliebte Wind blies uns kühl entgegen und half uns dann aber kräftig die letzten Kilometer bis ins Camp. Unterwegs tranken wir Kaffee und assen frische hausgemachte Waffeln mit Konfiture und Quarkrahm, mampf mampf. …..
Die Lofoten bezaubern Hugo immer stärker. Man fühlt sich wie im Hochgebirge doch ist man auf Meereshöhe, einfach unvergesslich diese Berge bis zu 900 Meter hoch und das tiefblaue Meer!

1. juli



30. Juni 1. Juli